Extremsport-Canyoning-Rappelguide

Rappelguide

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Geschrieben von: Administrator   

Die einzelnen Abschnitte im Bild wurden Nummeriert, hier folgt die Erklärung dazu!

Extremsport-Canyoning-Rappelguide-1

  • Das Führungsseil (1) wird mit einem Halbmastwurf am Standplatz fixiert, nun wird der Canyoningrucksack (5) (mit Acherknoten am Ende des Führungsseiles fixiert, zwischen Knoten und Rucksack wird noch ein HMS Karabiner plaziert) in das Gewässer unterhalb der Abseilstelle geworfen. Der Rucksack füllt sich mit Wasser und treibt Stromabwärts. Es wird nun solange am Halbmastwurf, Seil ausgegeben bis sich das Seil ordentlich gespannt hat und der Rucksack ca. 15m abgetrieben ist. Nun überprüft man die Seilspannung und die Ordentliche Lage des Rucksackes im Wasser, indem man Stark an dem Seil zieht. Der Rucksack muss so im Wasser liegen, das er nicht leicht aus der Strömung gezogen werden kann. Wenn dies geschehen ist wird das Führungsseil abgebunden und rückversichert (siehe Abgebundener Halbmastwurf bei Knotenkunde).
  • Der Abseilstrang (2)wird nun abgelängt, die Seillänge muss dabei so gewählt werden das man sich beim Abseilvorgang bis unmittelbar vor dem Rucksack abseilen kann. Nun wird der Abseilstrang mit einem Halbmastwurf am Stand fixiert und abgebunden, verwenden Sie als Fixierungspukt wenn möglich einen anderen Spit als der des Führungsseiles (1).
  • Nun hängt man sich mit einem Achter Rapid (3) in den Abseilstrang ein und fixiert mit einer Bandschlinge (0,5m Länge) und einem HMS Karabiner das Führungsseil am Gurt.
  • Wenn alles nochmals sorgfältig kontrolliert wurde Seilt man sich, wenn möglichst ohne viel zu ruckeln, am Abseilstrang ab. Achten Sie dabei immer auf den Rucksack, damit dieser nicht aus der Strömung gezogen wird (Gleichung: wenn Rucksack aus Strömung = ich in die Gefährliche Strömung = Lebensgefahr).Das Führungsseil sorgt dafür das man nicht in die nähe der Gefährlichen Strömung gelangt!
  • Unten angekommen bindet man sich vollständig aus und fixiert das Führungsseil noch zusätzlich mit dem eingenen Körpergewicht, damit sich die nachkommenden Canyonauten ohne Großes Zusatzrisiko ebenso abseilen können.
  • Der letzte der Gruppe muss nun den Stand umbauen. Dazu Löst er alle Knoten und Karabiner. Nun fädelt er ein Seilende (1 Führungsseil) durch den Spit (am besten auch durch einen 2ten Spit), längt das Seil auf die selbe Länge ab wo der Rucksack in der Strömung für Spannung gesorgt hat. Nun fixiert man das Seil auf der anderen Seite (2) mit einem Mastwurf (Abseilstrang) auf einem HMS Karabiner. Bei dieser Technik ist unbedingt darauf zu achten das die Canyonauten die bereits unten stehen das Führungsseil (1) ordentlich Fixieren (am besten mit abgebundenem Halbmastwurf auf HMS an einem Spit)! Das Seil darf sich nicht lösen, ansonsten besteht Absturzgefahr für den letzten sich Abseilenden! Falls kein Spit vorhanden ist müssen sich die Canyonauten ins Seilende einbinden und so das Seil straffen!
  • Bevor nun wie in Punkt 1 abgeseilt wird, kontrolliert man nochmals das sich das Seil beim Abziehen nicht verhängen kann (wär schlecht). Bei den Kameraden angekommen kann das Seil nun am Abseilstrang abgezogen werden. Beachten Sie dabei das sich am Führungsseil (1) keine Knoten, Karabiner oder Kameraden ;) befinden welche das Seil beim rückfädeln durch den Spit, blockieren könnten.
 

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