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Der englischen Begriff „Canyon“ bedeutet eigentlich nichts anderes als Schlucht. Schluchten können in verschiedene Typen unterteil werden, welche, wie Sie in den nächsten Kapiteln erfahren werden, unter anderem oberflächliche Vermutungen zu deren Schwierigkeiten zulassen! Grundsätzlich werden folgende Typen unterschieden:
- V – Tal bzw. Kerbtal
- Klamm
- Schlucht
- Canyon
Bei der Klamm (Abb.2.1.1) handelt es sich um ein Tal mit sehr geringem Verhältnis zwischen Breite und Tiefe, das heißt, das eine Klamm meist sehr schmal und sehr tief in den Fels eingeschnitten! (je nach Karakteristik können zB. Notausstiege oft nur sehr schwer realisiert werden).
 
Kerbtäler bzw. V Täler ähneln, wie der Name schon sagt sehr stark einem V. Diese Art von Tal zeichnet sich durch eine nach oben sehr offene Karakteristik aus (oftmals viele Notausstiegsmöglichkeiten).
Schluchten sind vom Prinzip her einer Klamm sehr ähnlich, jedoch sind diese beiweitem breiter und meist durch verschiedenste Gesteinsschichten gezogen. Täler mit Schluchtkarakter eignen sich besonders zur Errichtung von Staudämmen. (Teilweiße gefahren durch Wasserschwälle durch öffnen von Schleusen!)
Ein Canyon entsteht wenn sich Wasser mehrere Jahrtausende durch uralte Sedimentationsschichten gräbt, Dabei liegen festere und weichere Sedimentationsschichten übereinander und werden dadurch unterschiedlich stark abgetragen, was die Typische Stufenform von Canyons erklärt. Sie spielen in Österreich jedoch nur eine Untergeordnete Rolle.
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