Extremsport-Wetterkompendium

Wetterkompendium

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Written by Administrator   

Luftdruck
Ist jener Druck den die Lufthülle durch ihr Gewicht auf die Erde ausübt (hydrostatischer Druck), 1 Kubikmeter Luft wiegt ungefähr 1,2 kg.  Der Luftdruck beträgt auf Meereshöhe ca. 1013mbar und nimmt mit steigender Seehöhe stätig ab, das ist mitunter auch der Grund warum Höhenmesser funktionieren. Gut beobachten kann man diese Tatsache wenn man schnell von einem Berg absteigt (z.B. Seilbahn) kommt es gelegentlich vor das die Ohren „zufallen“, dies wird durch den sich schnell ändernden Druckunterschied hervorgerufen  (Druck im Ohr wird durch Eustachi – Röhre ausgeglichen).
Schwankungen des Luftdrucks können durch Wetterbedingte (Hochdruckgebiet, Tiefdruckgebiet) hervorgerufen werden, somit sind Höhenmesser immer nachzujustieren.

Wie entstehen Wolken?

Gase kühlen sich beim ausdehnen ab (Joule – Thomson – Effekt), sehen wir uns mit dieser Tatsache konfrontiert einmal den Kreislauf einer Wolke an.
Überall auf der Erde gibt es Wasser, das dieses Wasser verdampfen kann ist hinlänglich bekannt, gleich wie die Tatsache das Warme Luft aufsteigt (wie z.B. in einem Heißluftballon) und kalte Luft absinkt. Wenn jetzt Wasser, hervorgerufen höhere Bodennahe Temperaturen verdunstet wird es sofort beginnen aufzusteigen (wenn entsprechende Temperaturschichten dies zulassen). Jetzt wissen wir das der warme Luftdampf beginnt aufzusteigen, auch wissen wir das der Luftdruck nach oben hin abnimmt, zusätzlich verringert sich die Umgebungstemperatur je weiter der Wasserdampf nach oben steigt (pro 300Hm ca. 1°C Temperaturunterschied).  Temperatur und Luftdruck spielen eine große Rolle bei der Entstehung der Wolken, durch den sinkenden Druck (Wasserdampf dehnt sich aus und kühlt ab) und durch die kühler werdenden Umgebungstemperaturen beginnt der Wasserdampf zu kondensieren (Übergang vom gasförmigen Zustand in den flüssigen) = Taupunkt, es entstehen Tröpfchen (niedrige Wolkenschichten) und Eiskristalle (höhere Wolkenschichten).

Hoch und Tiefdruckgebiete
Durch die Sonneneinstrahlung kommt es mitunter durch die runde Form der Erde zu unterschiedlichen Erwärmungen der Erdoberfläche, zusätzlich spielen Wasseroberflächen, Schnee, Waldflächen usw. eine große Rolle. Durch die unterschiedliche Erwärmung kommt es bei stärkerer Erwärmung zu einem aufsteigen der Luftmassen bei geringerer Erwärmung zu einem absinken der Luftmassen, dies bewirkt ein ansaugen der Luftmassen von warm zu Kaltluft. Auf der Nördlichen Erdhalbkugel geschieht dieser Vorgang gegen den Uhrzeigersinn (Einfluss der Corioliskraft – Erdrotation), deshalb sieht man beim Wetterbericht auch immer die Wettersysteme gegen den Uhrzeigersinn strömen!
Ein Tiefdruckgebiet ist somit ein Ansammlung von von Wasserdampf welcher im aufsteigen begriffen ist und sich dabei abkühlt (Kaltfront), Tiefdruck deshalb, weil durch den aufsteigenden Wasserdampf in Bodennähe mehr Luft nach oben gesaugt wird als zufließt, dadurch entsteht der „Unterdruck bzw. Tiefdruck“.
Tiefdruckgebiete sind dafür bekannt dass sie rasch aufziehen und je nach Jahreszeiten heftige Unwetter (Gewitter, Starkregen) verursachen.

Sommergewitter

Nicht zu verwechseln sind Tiefdruckgebiete mit Sommergewittern! Während Tiefdruckgebiete und deren Schlechtwetter zu jeder Jahreszeit und Tageszeit auftreten können kommt es zu den Sommergewittern nur tagsüber und bei großräumig ruhiger Wetterlage (Druckverteilung über Europa ist flach – großer Isobarenabstand).
Durch lokale Sonneneinstrahlung kommt es zur Erderwärmung, dabei erwärmen sich Felsen Berghänge, Äcker usw. sehr stark, dadurch kommt zur Bildung von Warmluftblasen. Ab dem Zeitpunkt an dem die Blasentemperatur eine bestimmte Umgebungstemperatur übersteigt, beginnt diese aufzusteigen (Thermik). Durch das aufsteigen kühlt sich die Blase ab (100m ca. 1°C) und wandelt sich ab einer gewissen Höhe in eine Cumuluswolke.

Durch die stärker werdende Sonneneinstrahlung bis hin zu den Mittagsstunden steigen diese Warmluftblasen in immer größere Höhen.
Bei instabilen geschichteten Höhenströmungen steigen diese Warmluftblasen bis hin zur Tropopause, da die Tropopause eine Sperrschicht darstellt franzen die Warmluftblasen horizontal aus- Gewitteramboß.

Durch die niedrigen Temperaturen an der Wolkenoberseite (-40°C) beginnen sich Eiskristalle zu bilden die rasch wachsen und als Niederschlag bzw. Hagel zur Erde fallen.



Wie kann ich das Wetter ohne Wetterbericht deuten?

Als Basis für die Wetterdeutung ohne Sattelitenbild dienen natürlich die meist gut sichtbaren Wolken.
Man unterscheidet die auftretenden Wolken nach der jeweiligen Höhe in der sie auftreten.
Tiefe Wolken befinden sich in einer Höhe von 0-2km, mittlere in 2 – 7 km und hohe in 7 – 13km.
Dabei wird je nach Höhe der Wolkenschicht weiter in Wolkengattungen unterschieden.

Hohe Wolken:

Cirrus – heißt Übersetzt so etwas wie Fransen oder Faser

Sie erscheinen aufgrund der starken Höhenwinde denen sie ausgesetzt derart fasrig. Sie sind die höchsten Wolken am Himmel und bestehen hauptsächlich aus Eiskristallen. Verdichten sich die Cirruswolken steht schlechtes Wetter bevor.
Cirruswolken werden noch weiter unterschieden in Cirrostratus und Cirrocumulus

Cirrostratuswolken entstehen bei stabilen Wetterschichten durch aufgleiten von wärmerer über kälterer Luft, sie können anhand des entstehenden „Halo Effekt“ erkannt werden (Ringförmige Lichterscheinungen rund um die Sonne), bei auftreten ist eine Wetterverschlechterung zu erwarten.
Cirrocumulus, auch kleine Schäfchenwolken genannt, entstehen innerhalb dünner und labiler Luftschichten sowie aus Verdichtung von dünnen Cirruswolken, sie gehen meist einer Wetteränderung voraus, im Sommer drohen Gewitter.


Mittlere Wolken:

Altocumulus auch grobe Schäfchenwolken genannt, bestehen fast überwigend aus kühlen Wassertropfen, Niederschläge sind nicht zu erwarten.

Altostratus, ist die Wolke mächtig genug fällt aus ihnen meist Dauerregen.

Tiefe Wolken:

Cumulus auch Haufenwolken gennant, sie sehen aus wie Schafe. Wenn Sie an sonnigen Tagen am Himmel stehen bleibt das Wetter noch eine weile schön.


Wolken mit großer verticaler Ausbreitung:


Cumulonimbus
Die Unwetterwolke schlecht hin, gelegentlich sieht man die Wolke auch in Ambossform. Diese Wolken bringen starke Regenschauer, Gewitter und Hagelunwetter.

 

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